Familie Weber und ihre Gehilfen

Cäcilia Weber

Familienoberhaupt, Matriarchin

 

Franz Reiter

Josefa Weber

Älteste der Weber Schwestern

Solistin am Theater an der Wien

 

Gabriele Huber-Lichtblau

Aloisia Weber

träumt davon als Primadonna

in Venedig aufzutreten

 

Astrid Zehetner

Konstanze Weber

liebt die Männer

wird später Mozarts Frau

 

Andrea Lehner

Sophie Weber

die Jüngste Weberin ist unsterblich

in Mozart verliebt

 

Melanie Schuhbauer

Doris Happl

Regiesseurin

 

Dramaturgin am Theater an der Josephstadt

Brigitte und Karl Maschl-Leitner

Regieassistenz

 

stets perfekt organisiert

Bernadette Pilshofer Klavier

Sebastian Buck Cello und E-Bass

Josef Breinesel und Günther Naderer Klarinette

 

Musikcombo

Die Greiner Dilettantengesellschaft

Unsere Theatergeschichte

"Wir gründen ein Theater und du spielst die Alte"

 

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/art69,994870

„Wir sind ein elektrisches Kraftwerk

aber wir lieben unsere Weiber!“

 

 

Im Jahre 1992  fand sich eine theaterbegeisterte Gruppe, die sich unter der Leitung von Gottfried Danreiter zum Ziel setzte, eine bis ins 18. Jahrhundert zurückreichende Theatertradition in Grein wieder aufleben zu lassen. Passend ins barocke Greiner Theaterjuwel adaptierte man mehr oder weniger bekannte Stücke aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Typische Hanswurst-Stücke, heute fast vergessen, doch von literarischer Qualität und hohem Unterhaltungswert.

 

Nach Danreiters Tod im Jahr 1996, übernahm Christine Geirhofer als neue Prinzipalin das Dilettantenteam.

Moderne, anspruchsvolle Stücke wie „Biedermann und die Brandstifter“ von Dürrenmatt, und Schnitzlers „Der Reigen“ aber auch die 4000 Jahre alte Komödie „Die Frösche“ standen auf dem Spielplan der Dilettanten. Einer großen Herausforderung stellten sich 2007 Regisseur Lothar Pühringer und als musikalische Leiterin Manuela Kloibmüller (mittlerweile Regisseurin am Landestheater) mit Brechts „Dreigroschenoper“. Mit dieser Produktion lieferten die Dilettanten einen eindrucksvollen Beweis, dass auch großes Welttheater auf der kleinen Greiner Bühne möglich ist. Ihre Experimentierfreude demonstrierten die Dilettanten einmal mehr mit den viel beachteten Welturaufführungen von „Aga-Aga“ und „Der Konsument“. Zwei Stücke, die aus einem Dramenwettbewerb hervorgingen. Wenn auch das einzigartige Stadttheater Grein Spielstätte der Dilettanten ist und immer bleiben wird, gingen sie auch auf andere Bühnen – vom Bauernhof der Familie Kren über die Burg Werfenstein bis zu Gastspielen am Linzer Landestheater.

 

2002 war Grein Schauplatz des bedeutendsten österreichischen Amateurtheaterfestivals „Spectaculum“, veranstaltet von den Dilettanten. Es war auch das Jahr des großen Hochwassers. Großer Dank gilt noch heute der seit Jahren befreundeten Theatergruppe aus Götzis in Vorarlberg, die sich sich großzügig für die Hochwasseropfer einsetzte. Auch der Waldhausener „Mimusbühne“ sind die Dilettanten über die Jahre eng verbunden.