Die Putzfrau

 

Melanie Schuhbauer

Der Dirigent

 

 Hans- Peter Baumfried

Der Autor

Der Komponist

 

Martin Zels

 

MUSIK  + WORT
Martin Wilhelm Gerhard Zels wurde geboren und ist Künstler.
Das freut ihn sehr. Schon vor dem heutigen Tage
soll er sich ausgiebig mit Musik und Wort beschäftigt haben.
Man sagt, er schreibe regelmäßig Töne und Buchstaben
für verschiedenste Menschen auf und hin, vor allem aber für sich selber.
Überhaupt liegt ihm das Leben sehr am Herzen. 
Es wird eine Zeit kommen, da die Kunst, so wie die Liebe,
als Lebensmittel überall anerkannt und gepriesen wird, 
als Elixier, dessen Wunderwirkung ganze Universen entstehen lässt.
Auf diese sicher nicht ferne Zeit wartet der junge Künstler 
und verbringt seine Tage bis dahin mit zahlreichen 
Unterhaltungen und Unternehmungen im In- und Ausland.
Sollte der geneigte Zeuge seiner Werke tatsächlich 
Brauchbares zu seiner Lebensqualität beizusteuern haben,
freut sich Martin Wilhelm Gerhard Zels sehr über ein Zeichen.
Ansonsten geht es ihm den Umständen entsprechend gut.

 

Der Regiesseur

 

Hochgatterer Christian

 

Die Greiner Dilettantengesellschaft

Unsere Theatergeschichte

"Wir gründen ein Theater und du spielst die Alte"

 

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/art69,994870

„Wir sind ein elektrisches Kraftwerk

aber wir lieben unsere Weiber!“

 

 

Im Jahre 1992  fand sich eine theaterbegeisterte Gruppe, die sich unter der Leitung von Gottfried Danreiter zum Ziel setzte, eine bis ins 18. Jahrhundert zurückreichende Theatertradition in Grein wieder aufleben zu lassen. Passend ins barocke Greiner Theaterjuwel adaptierte man mehr oder weniger bekannte Stücke aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Typische Hanswurst-Stücke, heute fast vergessen, doch von literarischer Qualität und hohem Unterhaltungswert.

 

Nach Danreiters Tod im Jahr 1996, übernahm Christine Geirhofer als neue Prinzipalin das Dilettantenteam.

Moderne, anspruchsvolle Stücke wie „Biedermann und die Brandstifter“ von Dürrenmatt, und Schnitzlers „Der Reigen“ aber auch die 4000 Jahre alte Komödie „Die Frösche“ standen auf dem Spielplan der Dilettanten. Einer großen Herausforderung stellten sich 2007 Regisseur Lothar Pühringer und als musikalische Leiterin Manuela Kloibmüller (mittlerweile Regisseurin am Landestheater) mit Brechts „Dreigroschenoper“. Mit dieser Produktion lieferten die Dilettanten einen eindrucksvollen Beweis, dass auch großes Welttheater auf der kleinen Greiner Bühne möglich ist. Ihre Experimentierfreude demonstrierten die Dilettanten einmal mehr mit den viel beachteten Welturaufführungen von „Aga-Aga“ und „Der Konsument“. Zwei Stücke, die aus einem Dramenwettbewerb hervorgingen. Wenn auch das einzigartige Stadttheater Grein Spielstätte der Dilettanten ist und immer bleiben wird, gingen sie auch auf andere Bühnen – vom Bauernhof der Familie Kren über die Burg Werfenstein bis zu Gastspielen am Linzer Landestheater.

 

2002 war Grein Schauplatz des bedeutendsten österreichischen Amateurtheaterfestivals „Spectaculum“, veranstaltet von den Dilettanten. Es war auch das Jahr des großen Hochwassers. Großer Dank gilt noch heute der seit Jahren befreundeten Theatergruppe aus Götzis in Vorarlberg, die sich sich großzügig für die Hochwasseropfer einsetzte. Auch der Waldhausener „Mimusbühne“ sind die Dilettanten über die Jahre eng verbunden.